Mitglieder des Kuratoriums

Scharrenbroich, Heribert Foto CARE_SchwarzHeribert Scharrenbroich (Vorsitzender)
Staatssekretär a.D.

Scharrenbroich machte sein Abitur 1961 in Linz am Rhein und studierte Wirtschaftswissenschaften in Köln. Er schloss sein Studium als Diplomvolkswirt ab. 1968 – 1972 arbeitet Scharrenbroich als gesellschaftspolitischer Referent und verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift „Soziale Ordnung“, dem Organ der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA). Ab 1973 ist er in Lateinamerika für die Konrad-Adenauer-Stiftung Konrad-Adenauer-Stiftung in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit tätig, danach – von 1977 bis 1985 – Hauptgeschäftsführer der CDA.

1985 rückt Scharrenbroich als Landesvorsitzender der CDA Rheinland-Pfalz ( 1985 – 1991 ) für den verstorbenen Alois Mertes in den Deutschen Bundestag nach, dem er bis 1994 angehört. Mit seiner Ernennung zum Staatssekretär des Bundesministeriums für Familie und Senioren scheidet er im April 1994 aus dem Bundestag aus.

Im Februar 1996 wird Scharrenbroich Untergeneraldirektor (ADG) der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Dort ist er einer der vier Regionaldirektoren, zuständig für die Länder Europas und Zentralasiens. Auf Betreiben der rot/grünen Bundesregierung wird der CDU-Politiker zum 1. Januar 2001 durch ein Mitglied der SPD ersetzt. Er beschließt, nur noch ehrenamtlich tätig zu sein und „nur noch das zu machen, was mir sinnvoll erscheint und Freude macht“.

 

Foto: Heinrich-Böll-Stiftung

Foto: Heinrich-Böll-Stiftung

Thilo Hoppe
Brot für die Welt / MdB a.D.

Nach dem Abitur an der Goetheschule in Einbeck absolvierte Hoppe zunächst ein Volontariat bei der Allgemeinen Zeitung in Uelzen und an der Christlichen Presseakademie und studierte anschließend Religionspädagogik in Hannover. Danach war er von 1986 bis 2002 als Diakon an der Evangelisch-Lutherischen Lamberti-Kirchengemeinde in Aurich tätig.

Thilo Hoppe wurde 1990 Mitglied in der DDR-Bürgerbewegung Demokratie Jetzt und noch im selben Jahr im Bündnis 90.

Er war von 2005 bis 2009 Vorsitzender und von 2009 bis 2013 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages.

 
 
 

Lang-Wojtasik, Gregor, FotoProf. Dr. Gregor Lang-Wojtasik
PH Weingarten

Seit 2007 Professur für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Weingarten mit dem Schwerpunkt Pädagogik der Differenz (Interkulturelle Pädagogik und Globales Lernen).
Lehrer für Grund- und Hauptschule, Promotion über non-formale Bildung in Bangladesch und Indien (2000) an der Universität Hannover, Habilitation über Schultheorie in der Weltgesellschaft (2007) an der Universität Erlangen-Nürnberg.
Forschungs- und Lehrschwerpunkte in der International und Interkulturell Vergleichenden Erziehungswissenschaft (Schwerpunkte: Globales Lernen, Schule in der Globalisierung, Pädagogik der Differenz), Schulentwicklungsforschung (Schwerpunkte: Grundbildung und Schultheorie), Qualitativ-interpretativen Bildungs- und Unterrichtsforschung, Wissenschaftstheorie (Schwerpunkt: Systemtheoretische Erziehungswissenschaft und Philosophische Anthropologie), Didaktik der Primarstufe und Sekundarstufe I. Vielfältige internationale Erfahrungen in europäischen und außereuropäischen Ländern (v.a. Indien, Bangladesch sowie Ägypten, Senegal, Japan, Weißrussland), Mediator (zertifiziert seit 1999) und Weiterbildung in Gewaltfreier/Wertschätzender Kommunikation (seit 2005).
Aktuelle Publikationen: Lang-Wojtasik, Gregor (Hg.): Vertrautheit und Fremdheit als Rahmen der Teilhabe. Differenzsensible Professionalität als Perspektive. Ulm/Münster: Klemm & Oelschläger 2014, Lang-Wojtasik, Gregor/Klemm, Ulrich (Hg.): Handlexikon Globales Lernen. Münster/Ulm: Klemm & Oelschläger 2012, Lang-Wojtasik, Gregor/Schieferdecker, Ralf (Hg.): Weltgesellschaft – Demokratie – Schule. Münster/Ulm: Klemm & Oelschläger 2011, Blömeke, Sigrid/Bohl, Thors-ten/Haag, Ludwig/Lang-Wojtasik, Gregor/Sacher, Werner (Hg.): Handbuch Schule. Bad Heilbrunn: Klinkhardt-UTB 2009.
Weitere Infos: http://www.ph-weingarten.de/erziehungswissenschaft/lehrende-lang-wojtasik.php?navanchor=1010103

 
 

Reiner MeierReiner Meier
Diplom-Verwaltungswirt (FH), Mitglied des Deutschen Bundestages

Geboren am 15. Oktober 1953 in Altmugl, Bayern; römisch-katholisch; verheiratet, ein Kind.
Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, Abschluss: Diplom-Verwaltungswirt (FH).
Verwaltungslehre; Beamtenlaufbahn für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst im Freistaat Bayern; zuletzt Regierungsamtsrat; ab 2006 Büroleiter des Bundestagsabgeordneten Horst Seehofer (damals Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz); seit 2009 Büroleiter des Parteivorsitzenden der CSU Horst Seehofer (Bayerischer Ministerpräsident); seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages.
Eintritt in die CSU 1973; Vorstandsmitglied im CSU Orts- und Kreisverband Tirschenreuth, Mitglied des CSU Bezirksvorstandes Oberpfalz; 1984 Beisitzer im Landesvorstand Bayern der Christlich Sozialen Arbeitnehmer Union (CSA) Bezirksvorstand Oberpfalz; 1988 stellvertretender Bezirksvorsitzender, Beisitzer im Landesvorstand Bayern der CSA; 1998 CSA Bezirksvorsitzender Oberpfalz, stellvertretender Landesvorsitzender der CSA Bayern; seit 1988 Mitglied des Vorstandes der Europäischen Union (EUCDA), Brüssel; 2012 Vorstandsmitglied des EZAB (Zentrum für Arbeitnehmerfragen), München; seit März 2014 Vizepräsident der EUCDA.
Mitglied des Kreistages des Kreises Tirschenreuth; Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen; Europamedaille der EVP Fraktion; Eh-renvorsitzender der Bayerischen Sportjugend, Kreis Tirschenreuth.

Mitgliedschaften und Ämter im Bundestag
• Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit
• Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales
• Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgen-abschätzung
• Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU Bundestags-fraktion;
• Mitglied der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe
• Mitglied der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe
• Mitglied der Deutsch-Mittelamerikanischen Parlamentariergruppe

Meinecke, Ulrich Foto UMUlrich Meinecke
Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation

Ulrich Meinecke ist seit 01. Januar 2015 Leiter von iMOVE- Training Made in Germany. iMOVE ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Internationalisierung deutscher Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen. Deutschen Weiterbildungsanbietern hilft iMOVE mit einem umfangreichen Serviceangebot bei der Erschließung internationaler Märkte. Mit dem Slogan „Training – Made in Germany“ wirbt iMOVE im Ausland für deutsche Kompetenz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.iMOVE ist ein Arbeitsbereich des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Boonn.
Seit 2013 war Ulrich Meinecke Koordinator und stv. Leiter der Zentralstelle für Internationale Berufsbildungskooperation (GOVET). Eines seiner Aufgabengebiete war die Geschäftsstellenfunktion des Runden Tisches Internationale Berufsbildungskooperation. Der Runde Tisch und die Zentralstelle wurden auf Grundlage eines Kabinettsbeschlusses vom 3.7.2013 ins Leben gerufen und im September 2013 offiziell eröffnet. Runder Tisch und Zentralstelle dienen einem kohärenten und effizienten Gemeinschaftsauftritt deutscher Akteure im rahmen der Berufsbildungszusammenarbeit.
Zuvor war Herr Meinecke seit September 2009 in der Deutschen Botschaft New Delhi tätig. Dort verantwortete er das Aufgabengebiet „Social & Labour Affairs, Vocational Education & Training“ und begleitete die deutsch-indische Arbeitsgruppe Berufsbildung und die daraus hervorgehenden Aktivitäten.
Zuvor war er viele Jahre in verantwortlicher Stellung bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di tätig, in Hamburg. Zuletzt war er Tarif-Verhandlungsführer für den Großhandel und den Einzelhandel in Hamburg, stellvertretender Landesbezirksleiter bei ver.di Hamburg und Geschäftsführer der Vorläuferorganisation Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen. In diesen Funktionen hatte er Gelegenheit, die praktische Einführung neuer oder reformierter Berufsbilder zu begleiten, die tariflichen Regelungen für Auszubildende auszugestalten und die alltägliche Qualitätssicherung der Ausbildung im Betrieb zu unterstützen.
Herr Meinecke hält das Diplom der Erziehungswissenschaften, erworben an der Philipps Universität Marburg an der Lahn, hat an zahlreichen berufsbegleitenden Weiterbildungen teilgenommen (z.B.: auf den Gebieten „Leadership“ oder „Ökologisches Management“). Er hat in zahlreichen Gremien mitgewirkt, z.B. im Aufsichtsrat der Tchibo Gmbh und der Tchibo Holding (1982 – 2002), im Aufsichtsrat der Otto Verwaltungs GmbH (2002 – 2009) oder im Vorstand der Technologie- und Innovationsberatungsstelle Hamburg (TIB) (1997 – 2001). Er ist Mitherausgeber des Organizing-Standardwer „Never work alone“ (Hamburg 2007) und hat zahlreiche Fachartikel in indischen Publikationen zu den Themenbereichen „Berufsbildung“ sowie „Arbeitsbeziehungen“ veröffentlicht.

 
 

Christa Nickels
Parlamentarische Staatssekretärin a.D.

Christa Nickels, geb. 29.07.1952;r.-kath., verh., 2 Kinder, Fachkrankenschwester für Innere Intensivpflege; Gründungsmitglied Die Grünen NRW 1979; 5 Legislaturperioden Bundestagsabgeordnete: Funktionen u.a.: Parlamentarische Geschäftsführerin, Mitglied im Rechtsausschuss, Vorsitzende des Petitionsausschuss des Dt. Bundestags, Parlamentarische Staatssekretärin ( Gesundheitsministerium), Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mitglied in der Enquetekommission Ethik und Recht der Modernen Medizin des Dt. Bundestags, Vorsitzende des Bundestagsausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe; in der gesamten Parlamentszeit Kirchenpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Bundestagsfraktion.
Von 2000 – 2012 Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken.
Mitglied in der KFD und bei Pax Christi
Mitherausgeberin von Publik Forum seit Februar 2013
Ombudsperson bei der bischöflichen Aktion Adveniat seit Dezember 2013

 
 

Pantförder, BildBMWolfgang Pantförder
Bürgermeister a.D.

geboren am 13.01.1950 in Recklinghausen, verheiratet, 2 Kinder
Ausbildung zum Kommunalbeamten
2. Bildungsweg
Studium BWL. Jura& Päda.
Dipl. Betriebswirt
1979 – 1999 Berufskolleg Kuniberg in Recklinghausen
1999 – 2014 Hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Recklinghausen Mitglied der CDU

 
 
 

Foto: Moritz Kosinsky

Foto: Moritz Kosinsky

Heidemarie Wieczorek-Zeul
Bundesministerin a.D.

Heidemarie Zeul absolvierte nach ihrem Abitur an der Frankfurter Herderschule von 1961 bis 1965 ein Studium für das Lehramt an Haupt- und Realschulen für die Fächer Englisch und Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Von 1965 bis 1974 war sie als Lehrerin an der Friedrich-Ebert-Schule und von 1977 bis 1978 an der Georg-Büchner-Schule in Rüsselsheim tätig. Von 1965 bis 1979 war sie mit dem SPD-Politiker Norbert Wieczorek verheiratet. Nach der Scheidung behielt sie den Nachnamen Wieczorek-Zeul.

Am 27. Oktober 1998 wurde sie als Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. Dieses Amt behielt sie auch in der von 2005 bis 2009 von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Großen Koalition. Als Ministerin setzte sie deutliche Akzente auf die internationale Armutsbekämpfung.

Mit der Vereidigung des zweiten Kabinetts Merkels am 28. Oktober 2009 schied sie aus dem Amt. Sie war damit das einzige durchgehende Regierungsmitglied der Bundesregierungen während der sozialdemokratischen Regierungskoalitionen seit 1998. Aus diesem Grund war sie auch die Vertreterin des Vizekanzlers.