Keine Grabsteine aus Kinderarbeit in Bayern

Bayerische Gemeinden nutzen Gesetzesänderung

Grabsteine SMALLImmer mehr Gemeinden in Bayern nutzen das neue Ermächtigungsgesetz in Bayern und verbieten Grabsteine aus Kinderarbeit auf ihren Friedhöfen. Zuletzt haben die Gemeinden in München, Freising, Regensburg, Zwiesing oder Gilching ihre Friedhofssatzungen geändert bzw. bereiten solche Änderungen im Gemeinderat vor.
 
Erst im Dezember 2015 hatte die Süddeutsche Zeitung bei Recherchen vor Ort in Südindien nachgewiesen, dass es in Grabsteinbrüchen, die auch Deutschland beliefern, Kinderarbeit gibt. Die Importbranche hatte damals lapidar reagiert, dass es sich um ein einzelnes schwarzes Schaf handeln müsste – ohne auch nur ansatzweise auf das allseits bekannte strukturelle Problem der Kinderarbeit in Indien einzugehen. Auch die neuesten Bemühungen Indiens zur Bekämpfung der Kinderarbeit werden weltweit kritisiert und als gänzlich ungeeignet bezeichnet.

Siehe: tz zu München
Siehe: Süddeutsche Zeitung zu Freising
Siehe: Mittelbayerische Zeitung zu Regensburg
Siehe: Süddeutsche Zeitung zu Gilching
Siehe: Augsburger Zeitung zu Wertingen

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