Stuttgart: Ausschluss von Grabsteinen aus Kinderarbeit geplant

Die Grünen fordern in Stuttgart eine Änderung der Friedhofssatzungen, durch die Grabsteine aus Kinderarbeit ausgeschlossen werden können. Interessengruppen und NGOs sollen eine Liste erstellen, welche Zertifikate als Nachweis anzuerkennen sind. Örtliche Steinmetze und Friedhofsverwaltungen zeigen sich aufgeschlossen. Steinmetzmeister Dieter Häberle anerkennt beispielsweise, dass das Problem der Kinderarbeit in Indien nicht in den Betrieben zu finden ist (wo Grabsteine zugeschnitten werden), sondern bei den Zulieferern in den Steinbrüchen.

Dies deckt sich mit den langjährigen Erfahrungen von XertifiX, nach denen in Betrieben in den seltensten Fällen Kinderarbeiter angetroffen wurden, im Gegensatz zu den Steinbrüchen.

siehe auch: Schwäbisches Tagblatt
siehe auch: Stuttgarter Zeitung

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