Ein Beispiel für „Best practice“

Die Stadt Lille im Nordosten Frankreichs hat im Zuge der Umsetzung der Agenda 21 sechs Bereiche festgelegt, in denen die Kommunalpolitik sich vorrangig am Ziel einer nachhaltigen Entwicklung ausrichten soll. Im Bereich öffentliche Beschaffung werden deshalb bei Ausschreibungen der Stadt seit 2006 explizit Nachhaltigkeitskriterien mit einbezogen, und die ethische Beschaffung (achat éthique) soll verbreitet werden.

Mit dieser beispielhaften Entscheidung zeigt Lille, wie europäische Kommunen ihre soziale Verantwortung wahrnehmen können indem sie den Gestaltungsspielraum der EU-Gesetzgebung im öffentlichen Beschaffungswesen nutzen.

Aufmerksam wurden wir auf dieses Beispiel letzte Woche, da in Lille „der Respiro Leitfaden für sozial-verantwortliche Beschaffung im Baugewerbe“ europaweit vorgestellt wurde. In diesem Leitfaden wird XertifiX explizit erwähnt.

RESPIRO – Responsibility in Procurement ist ein Projekt von ICLEI – Local Governments for Sustainability. Das RESPIRO Projekt möchte einen Erfahrungsaustausch über soziale und ethische Anforderungen an die Beschaffung zwischen öffentlichem und privatem Kaufsektor sowie potenziellen Anbietern ermöglichen.

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