Feldforschungen in indischen Steinbrüchen für Examensarbeit

Die Themen Globalisierung, Transnationalisierung und in diesem Zusammenhang Versklavung und Kinderarbeit, sind auch am Institut für Kulturgeographie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg viel diskutierte Problematiken.
Durch die Vorbereitung auf eine Indien-Exkursion stieß eine Freiburger Studentin (Sarah Sutter) auf die ernüchternden Umstände, denen Kinder in indischen Steinbrüchen ausgeliefert sind. Nach mehreren Wochen Recherchen trat sie an den Geschäftsführer von Xertifix heran, Herrn Benjamin Pütter, um Details über das Zertifikat Xertifix und die gleichnamige NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) in Indien (Bangalore) zu erfahren. Nach Auskunft von Herrn Pütter ergab sich aus dem Thema Kinderarbeit ein breites Feld zu untersuchender Zusammenhänge. Wie agieren NGOs vor Ort? Mit welchen Schwierigkeiten sind sie konfrontiert und welche Gegner haben sie? Gibt es eine realistische Chance, Kinder aus der Schuldknechtschaft zu befreien und ihnen stattdessen den Schulbesuch und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen? Kann Kinderarbeit durch ein Zertifikat tatsächlich beseitigt werden? Diesen Fragen wird die Freiburger Studentin Frau Sutter während ihres Indien-Aufenthalts im August/September auf den Grund gehen.

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